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Echte finale Excel-Datei Cohens d und Hedges g mit fiktiven Beispielen
Echte Ansicht der herunterladbaren Excel-Datei mit gekennzeichneten Beispieldaten.

Kostenlose Excel-Vorlage · Cohens d und Hedges g

Cohens d und Hedges g: Excel-Vorlage kostenlos herunterladen

Berechnen Sie die standardisierte Mittelwertdifferenz zweier unabhängiger Gruppen. Die Excel-Datei bietet getrennte Modi für Rohdaten oder Summendaten und weist Cohens d sowie Hedges g mit Näherungskorrektur aus.

Formeln enthalten: sp = √[((n1−1)s1²+(n2−1)s2²)/(n1+n2−2)]. d = (M1−M2)/sp. J ≈ 1−3/[4(n1+n2)−9]; g ≈ J × d.

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Cohens d und Hedges g mit Excel nutzen

Cohens d beschreibt einen Mittelwertunterschied in Einheiten der gepoolten Stichprobenstreuung. Die Vorlage ergänzt eine Signifikanzprüfung um eine andere Kennzahl und übernimmt keinen p-Wert aus dem Welch-Test. Sie liefert keine automatische Bewertung als kleiner, mittlerer oder großer Effekt.

Nur zwei unabhängige Gruppen auf vergleichbarer Skala; keine gepaarten, wiederholten oder geclusterten Beobachtungen. Die gepoolte SD muss als gemeinsames Streuungsmaß fachlich vertretbar sein. Ungleiche Varianzen bleiben zu beachten. Keine p-Werte, Poweranalyse oder Konfidenzintervalle. Hedges g wird mit der dokumentierten Näherung statt einer Gammafunktionskorrektur berechnet.

Aufbau der Excel-Vorlage

Fiktives BeispielWert
n1 / n25 / 5
M1 / M214 / 10
Gepoolte SD2,500000
Cohens d1,600000
Hedges g (Näherung)1,445161

Diese Funktionen sind enthalten

Rohdatenmodus

Bis zu 100 numerische Werte je Gruppe. Leer bedeutet fehlend, null zählt als Messwert.

Summendatenmodus

Alternativ n, Mittelwert und Stichproben-SD je Gruppe eingeben; keine Standardfehler.

Gemeinsames Ergebnis

Gruppengrößen, Mittelwerte und Streuungen sind zusammen mit sp, d und g sichtbar.

Modellkontrolle

Ungültiger Modus, unzureichende Fallzahlen, Textwerte und eine gepoolte SD von null sperren die Ausgabe.

So bedienen Sie die Excel-Vorlage

  1. Legen Sie fest, welche Gruppe als Gruppe 1 und welche als Gruppe 2 gilt. Das Vorzeichen basiert auf M1 minus M2.
  2. Wählen Sie im Blatt Ergebnis in B7 genau Rohdaten oder Summendaten; bestätigen Sie die Unabhängigkeit in B8 nur bei passendem Design.
  3. Im Rohdatenmodus ersetzen Sie beide Beispielspalten. Leere Felder werden ausgelassen, Textwerte sperren die Berechnung.
  4. Im Summendatenmodus tragen Sie ganze Gruppengrößen ab 2, die Mittelwerte und nichtnegative Stichproben-SD ein. Mittelwerte dürfen negativ sein.
  5. Kontrollieren Sie die übernommenen Gruppenkennzahlen sowie die gepoolte SD. Eine SD von null in beiden Gruppen erlaubt keine Standardisierung.
  6. Lesen Sie d und das näherungsweise g unter Beachtung von Richtung, Skala und Modellgrenzen. Vermeiden Sie starre Schwellenurteile.

So funktionieren die Berechnungen

sp = √[((n1−1)s1²+(n2−1)s2²)/(n1+n2−2)]. d = (M1−M2)/sp. J ≈ 1−3/[4(n1+n2)−9]; g ≈ J × d.

Nur zwei unabhängige Gruppen auf vergleichbarer Skala; keine gepaarten, wiederholten oder geclusterten Beobachtungen. Die gepoolte SD muss als gemeinsames Streuungsmaß fachlich vertretbar sein. Ungleiche Varianzen bleiben zu beachten. Keine p-Werte, Poweranalyse oder Konfidenzintervalle. Hedges g wird mit der dokumentierten Näherung statt einer Gammafunktionskorrektur berechnet.

Methodenstand 31.10.2026. Quellen: Campbell Collaboration: David B. Wilson, Effect Size Calculator, Abschnitt 1.1. Verwendet werden die gepoolte SD und die dort dokumentierte Näherung für J.

Cohens d und Hedges g vorrechnen

Summendaten für zwei unabhängige Gruppen. Keine automatische Effektbewertung.

Beispiel für die Anwendung

Die fiktiven Gruppen 1 = 10, 12, 14, 16, 18 und 2 = 8, 9, 10, 11, 12 ergeben n1=n2=5, M1=14 und M2=10. Ihre Stichprobenvarianzen sind 10 und 2,5, somit sp=2,5 und d=1,6. J≈0,903225806 und g≈1,445161290. Dieselben Summendaten ergeben im alternativen Modus identische Werte. Eine Vertauschung der Gruppen kehrt das Vorzeichen um.

Häufige Fragen

Welche Gruppen kann ich vergleichen?

Zwei unabhängige Gruppen mit fachlich vergleichbaren Messwerten. Gepaarte und geclusterte Designs sind ausgeschlossen.

Was bedeutet ein positives d?

Der Mittelwert von Gruppe 1 ist größer als der von Gruppe 2. Das Vorzeichen allein ist kein Qualitätsurteil.

Welche Streuung gehört in den Summendatenmodus?

Die Stichproben-Standardabweichung jeder Gruppe, nicht deren Standardfehler.

Sind negative Mittelwerte zulässig?

Ja. Gruppengrößen müssen ganze Zahlen ab 2 sein; Standardabweichungen dürfen nicht negativ sein.

Was geschieht mit leeren Rohdatenfeldern?

Sie zählen als fehlend. Eine echte Null wird dagegen als Messwert berücksichtigt; Text sperrt den Rohdatenmodus.

Warum wird Hedges g als Näherung bezeichnet?

Die Datei verwendet J≈1−3/[4(n1+n2)−9] und g≈J×d. Die exakte Gammafunktionskorrektur ist nicht implementiert.

Wird die Effektstärke automatisch bewertet?

Nein. Es gibt keine starren Schwellenurteile, p-Werte oder Konfidenzintervalle. Fachkontext und Modellannahmen bleiben entscheidend.

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Stand: 31.10.2026 · XLSX ohne Makros

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