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Kostenlose Excel-Vorlage · 3D-Druck-Kosten
3D-Druck-Kosten: Excel-Vorlage kostenlos herunterladen
Material, Strom, Maschinenzeit und Arbeit für einen FDM-Druckauftrag kalkulieren. Die kostenlose Excel-Datei zeigt die Kosten je Versuch, einen transparenten Ausschussansatz und die Kosten je Gutteil.
Formeln enthalten: Material-, Strom-, Maschinen- und Arbeitskosten, Summe je Druckversuch, erwartete Auftragskosten bei vollständigen Wiederholungen und Kosten je Gutteil.
3D-Druck-Kosten kostenlos herunterladen · XLSXKostenloser Download · ohne Makros · keine Registrierung erforderlich
3D-Druck-Kosten mit Excel nutzen
Die Materialmasse allein reicht für eine vollständige 3D-Druck-Kalkulation häufig nicht aus. Ein Druckauftrag bindet auch Maschinenzeit, benötigt Energie und verursacht Arbeit für Vorbereitung und Nachbearbeitung. Diese Excel-Vorlage führt die fünf Kostenblöcke Material, Strom, Maschine, Arbeit und sonstige Kosten getrennt zusammen.
Sie bearbeiten einen Auftrag pro Datei. Links tragen Sie Ihre Werte ein; rechts sehen Sie die Rechenwege und Ergebnisse. Die Vorlage ist auf FDM-Druck mit einem Materialpreis je Kilogramm und einem eigenen Maschinensatz ausgerichtet. Gewicht und Druckzeit übernehmen Sie manuell aus Ihrer Planung oder Messung. Ein Import von STL, G-Code oder Slicer-Dateien ist nicht enthalten.
Die Datei liefert eine kalkulatorische Kostenschätzung in Euro ohne Umsatzsteuer. Gewinnaufschlag, Verkaufspreis und steuerliche Behandlung werden nicht berechnet. Die vorgesehene Ausschussrechnung ist ein bewusst vereinfachtes Modell: Ein Fehlversuch verursacht dieselben Kosten wie ein vollständiger Versuch und wird wiederholt. Ob dieser Ansatz zu Ihren tatsächlichen Abläufen passt, müssen Sie anhand Ihrer Druckerfahrung prüfen.
Fachlicher Ausgangspunkt für die Kostenarten: Prusa-Preisrechner für 3D-Druck. Unsere Excel-Vorlage verwendet eigene Beispieldaten und ein ausdrücklich beschriebenes Modell vollständiger Wiederholungen. Preise, Leistungsaufnahme und Stundensätze sind frei änderbare Annahmen.
Aufbau der Excel-Vorlage
| Kostenart | Eingaben im Beispiel | Kosten |
|---|---|---|
| Material | 80 g zu 25 €/kg | 2,00 € |
| Strom | 4 h × 100 W ÷ 1.000 × 0,35 €/kWh | 0,14 € |
| Maschine | 4 h × 0,60 €/h | 2,40 € |
| Arbeit | 15 min ÷ 60 × 24 €/h | 6,00 € |
| Sonstiges | Eigener Ansatz je Versuch | 2,00 € |
| Summe je Versuch | Summe der fünf Kostenarten | 12,54 € |
| Kosten je Gutteil | 10 % Fehlversuche, 4 Gutteile je Erfolg | 3,48 € |
Ausdrücklich fiktive Beispiele aus der Excel-Datei.
Diese Funktionen sind enthalten
Kostenarten getrennt sehen
Materialmasse, Energie, Maschinenstunden, Arbeitsminuten und sonstige Kosten mit eigenen Einheiten erfassen.
Ausschussannahme offenlegen
Ein frei eingetragener Fehlversuchsanteil erhöht die erwarteten Kosten nach dem Modell vollständiger Wiederholungen.
Stückkosten vergleichen
Die erwarteten Auftragskosten werden durch die Anzahl der Gutteile eines erfolgreichen Versuchs geteilt.
So bedienen Sie die Excel-Vorlage
- Speichern Sie für jeden Auftrag eine eigene Arbeitskopie. Ersetzen Sie die Beispielwerte in den weißen Zellen B7:B17.
- Übernehmen Sie die Materialmasse eines Druckversuchs einschließlich Stützmaterial und Purge. Tragen Sie den Materialpreis je Kilogramm ein.
- Erfassen Sie Druckdauer in Stunden, mittlere Leistungsaufnahme in Watt und Ihren Strompreis je Kilowattstunde. Verwenden Sie keine ungeprüften Geräte-Maximalwerte als mittlere Leistung.
- Legen Sie einen eigenen Maschinensatz ohne Strom fest. Tragen Sie Arbeitszeit, Arbeitssatz und sonstige Kosten je Versuch ein. Vermeiden Sie doppelt erfasste Kostenbestandteile.
- Geben Sie den Fehlversuchsanteil als Prozentwert ein, beispielsweise 10 %. Tragen Sie anschließend die positive ganze Anzahl der Gutteile je erfolgreichem Versuch ein.
- Prüfen Sie den Eingabenstatus. Lesen Sie Kosten je Versuch, erwartete Auftragskosten und Kosten je Gutteil getrennt ab. Vergleichen Sie die Annahmen regelmäßig mit tatsächlichen Aufträgen.
So funktionieren die Berechnungen
Materialkosten = Masse in Gramm ÷ 1.000 × Materialpreis je Kilogramm. Stromkosten = Druckstunden × mittlere Wattzahl ÷ 1.000 × Strompreis je Kilowattstunde. Maschinenkosten = Druckstunden × Maschinensatz. Arbeitskosten = Arbeitsminuten ÷ 60 × Arbeitssatz. Die Summe dieser vier Blöcke und der sonstigen Kosten ergibt die Kosten eines Versuchs.
Im gewählten Wiederholungsmodell gilt: Erwartete Auftragskosten = Versuchskosten ÷ (1 − Fehlversuchsanteil). Anschließend werden die Auftragskosten durch die Gutteile eines erfolgreichen Versuchs geteilt. Das Modell setzt gleichartige, unabhängige Versuche mit konstantem Erfolgsanteil voraus. Es bildet keine teilweise abgebrochenen Drucke mit abweichenden Kosten ab.
Die Fehlversuchsquote muss mindestens 0 % und kleiner als 100 % sein. Gutteile müssen eine positive ganze Zahl sein. Leere Eingaben lassen das Ergebnis leer und lösen einen Hinweis aus. Null ist bei Kosten-, Zeit- oder Leistungsansätzen als bewusste Annahme erlaubt. Negative Werte werden zurückgewiesen.
Ergänzender Online-Rechner
Vereinfachter Stückkostenrechner für bereits ermittelte Versuchskosten. Verwendet dasselbe Modell vollständiger Wiederholungen wie die Excel-Datei.
Beispiel für die Anwendung
80 g Material zu 25 €/kg kosten 2,00 €. Vier Stunden mit einer mittleren Leistung von 100 W verbrauchen 0,4 kWh; bei 0,35 €/kWh entstehen 0,14 € Stromkosten. Hinzu kommen 2,40 € Maschinenkosten, 6,00 € Arbeit und 2,00 € sonstige Kosten. Ein Druckversuch kostet damit 12,54 €.
Bei 10 % vollständig zu wiederholenden Fehlversuchen ergibt das Modell 12,54 € ÷ 0,90 = 13,9333 € erwartete Auftragskosten. Vier Gutteile je erfolgreichem Versuch führen zu 3,4833 € je Gutteil, angezeigt als 3,48 €. Für die Berechnung werden die ungerundeten Zwischenergebnisse verwendet.
Häufige Fragen
Welche Druckverfahren deckt die Datei ab?
Die Eingaben sind für einen FDM-Auftrag mit Materialmasse in Gramm und Preis je Kilogramm ausgelegt. Resinverbrauch und zusätzliche Prozessschritte sind nicht eigens modelliert.
Kann ich G-Code oder Slicer-Dateien importieren?
Nein. Materialmasse und Druckdauer tragen Sie manuell ein. Die Vorlage liest keine Druckdateien aus.
Wie wird Ausschuss berücksichtigt?
Die Versuchskosten werden durch den Erfolgsanteil geteilt. Dabei wird angenommen, dass jeder Fehlversuch die vollständigen Kosten verursacht und der Versuch wiederholt wird.
Warum sind 100 Prozent Fehlversuche nicht erlaubt?
Bei einem Erfolgsanteil von null gibt es im Modell keine endliche erwartete Zahl erfolgreicher Versuche. Die Datei fordert deshalb eine Quote unter 100 Prozent.
Muss der Maschinensatz Strom enthalten?
Nein. Strom wird separat berechnet. Geben Sie einen eigenen Maschinensatz ohne den bereits separat erfassten Strom an und vermeiden Sie weitere Doppelzählungen.
Ist das Ergebnis ein Verkaufspreis?
Nein. Es ist eine kalkulatorische Kostenschätzung ohne Umsatzsteuer. Gewinn, Verkaufspreis und steuerliche Behandlung werden nicht berechnet.
Warum bleibt bei fehlenden Werten das Ergebnis leer?
Fehlende Eingaben sollen nicht wie echte Nullkosten erscheinen. Wenn ein Kostenblock bewusst entfallen soll, tragen Sie dafür ausdrücklich null ein.
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